Steyerberg/Frankfurt 10/11/2011
... auf dem Weg zum Champion 2011?

Abu Dhabi / Frankfurt - Steyerberg
Das entscheidende Wochenende für den VELTINS LECHNER Piloten René Rast hat am Mittwoch mit der Landung in Abu Dhabi begonnen. Als Führender im Porsche Mobil 1 Supercup bestreitet er am Wochenende die beiden letzen Läufe zur Meisterschaft.

"Eigentlich habe ich sehr gute Erinnerungen an die Strecke. Vor zwei Jahren konnte ich hier das Premierenrennen gewinnen, musste mich jedoch anschließend in der Meisterschaft hinter Jeroem Bleekemolen mit dem 2. Platz zufrieden geben.

Trotz meines Vorsprunges muss ich und das ganze Team hoch konzentriert an die Aufgabe "Titelverteidigung" ran gehen, denn der kleinste Fehler kann zum Ausfall führen," beschreibt René Rast die Situation.

Bis die Porsche Rennfahrzeuge am Freitag morgen 8.30 MEZ zum ersten freien Training auf die Strecke gehen, haben sie seit der Verladung in die Frachtmaschine einen langen Weg zurückgelegt. Nicht nur die Fahrzeuge sondern das gesamte Boxen- und Teamequipment wurden Anfang der Woche in Stuttgart in den Bauch einer Boing 747 verladen und dann auf die Reise Richtung Abu Dhabi geschickt.

Die Piloten trafen am Mittwoch ein, um sich an die Zeitunterschied und die Temperaturen zu gewöhnen. René Rast war zur Vorbereitung bereits eine Woche vorher mit seinem Team und seinem Teamkollegen Norbert Siedler zum Testen auf der Strecke des "Yas Marina Circuit".

Das Qualifying findet bereits am Freitag mittag MEZ statt. "Bereits hier könnte eine kleine Vorentscheidung fallen, nämlich dann, wenn es mir gelingt die Pole Position und damit die 2 Sonderpunkte in der Meisterschaft zu erreichen," legt der 25-jährige seine "Karten auf den Tisch".

Tatsächlich kann ich einer solchen Konstellation eine kleine Vorentscheidung fallen, denn dann bräuchte der VELTINS LECHNER Pilot am Samstag im ersten Rennen nur noch vor seinem ärgsten Widersacher, dem Polen Giermaziak ins Ziel kommen und wäre im letzen Rennen am Sonntag nicht mehr einzuholen.

"Alles Theorie," wiegelt Rast ab, "ich konzentriere mich vom Training über Qualifying bis ins Rennen genau auf die Situation, wenn es dann alles passt ist es gut. Ich habe die Saison über gezeigt was möglich ist und wenn ich mit meinem Vorsprung dieses Wochenende nicht Meister werden sollte, hat es, glaube ich sagen zu können, mehr mit Pech als mit meinem Können zu tun, denn unter normalen Umständen bin ich immer in der Lage hier die restlichen nötigen Punkte zu holen," kommentiert der Steyerberger und Neu Frankfurter seine Gemütslage.











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