Und plötzlich wurde es ernst

Eintrag vom 08.05.2017

Der DTM-Auftakt in Hockenheim liegt hinter mir. Ein Rennwochenende voller neuer Eindrücke und Erfahrungen für mich! Im Gegensatz zu meinen eher unverhofften Einsätzen im Jahr 2016 hatte ich deutlich mehr Zeit, um mich vorzubereiten. Letztes Jahr war es eher der Sprung ins kalte Wasser, als ich für Adrien Tambay in Zandvoort einsprang.

Eine der größten Herausforderungen der DTM ist der enge Zeitplan. Nachdem es am Freitagabend mit dem ersten Training losgeht, folgt für uns Fahrer ein vollgepackter Samstag. 9:55 Uhr Freies Training, 11:35 Uhr Qualifying und um 14 Uhr muss ich schon wieder im Auto platznehmen, um in die Startaufstellung zu fahren.

Zwischendurch stehen Meetings mit unseren Ingenieuren und Termine mit den Medien auf dem Programm – da bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Oft ist auch keine Zeit, um allen Autogrammwünschen im Fahrerlager nachzukommen – dafür ein ganz großes Sorry!

Das erste Rennen lief jedenfalls nicht schlecht für mich und brachte auch gleich die ersten Punkte, was gar nicht so einfach war. Weil sich meine Tür während der Einführungsrunde öffnete und sich nicht mehr schließen lassen wollte, kam ich zurück an die Box. Ich musste das Rennen aus der Boxengasse und damit als Letzter in in Angriff nehmen. Doch ich habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen und mich Platz für Platz nach vorn gearbeitet. Position sechs am Ende als drittbester Audi-Pilot war ein super Start in die neue Saison.

Am Sonntag lief es vor allem im Qualifying richtig gut für mich. Nachdem es anfangs noch leicht regnete, wurde die Strecke immer schneller. Meine Rosberg-Crew schickte mich zum richtigen Zeitpunkt raus und ich habe mir kurz vor Ende der Session den zweiten Startplatz gesichert – genial!

Das Rennen war leider jedoch eine Enttäuschung. Ich erwischte keinen guten Start und verlor mehrere Plätze. Wenige Runden später kam es zu einer Kollision und ich musste meinen Audi RS 5 DTM in der Box abstellen. Nichtsdestotrotz bin ich sehr happy mit meinem Auftakt. Erste Punkte, erste Startreihe – es hätte schlechter laufen können. Nun freue ich mich auf den Lausitzring, wo es in drei Wochen weitergeht!

Euer René

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